Rumänien: Stillstand und Moderne

29. Mai 2008

Bloß nicht die E68
Wir befahren Rumänien über die ungarische Grenzstadt Chisineu-Chris. Als wir noch einen Tankstopp einlegen, schnappt sich der junge Tankwart sein Handy, um seinen Bruder anzurufen. Plötzlich kommt dieser stolz mit seiner gut gepflegten MZ ETZ 250 um die Ecke. Er guckt sich unsere Umbauten genauestens an und würde am liebsten mitfahren.

Wir legen unsere Tagesroute entlang einer Nebenstraße über Ineu und Sebis fest. Auf den gut ausgebauten Europastraßen kämen wir zwar schneller voran, aber die Fahrt auf der E68 ist einfach nur schrecklich: stinkende, rasende LKW-Ketten und etliche Baustellen statt entspannter Fahrt durchs Land. Besonders Suse fühlt sich hier gestresst. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 90 kmh stellen wir auf den Fernstraßen ein fast übersehbares Hindernis dar und haben ständig einen Drängler im Rückspiegel.

Auf den Nebenstraßen schlängeln wir dagegen gemütlich durch die rumänischen Dörfer, immer ein konzentrierter Blick auf den Flickenasphalt, damit die Schlaglöcher uns nicht aus der verträumten Fahrt reißen. Die Menschen pfeifen und lachen uns zu. Auf den sonnigen Feldern sind ganze Familien mit Pferdewagen und Hacke bei der Arbeit; die Männer mit freiem Oberkörper, die Frauen im Kleid und Kopftuch. Suse erinnert das an Geschichten ihrer Oma. Hier ist – im Gegensatz zu den Städten mit sämtlichen deutschen Supermärkten – die Zeit stehen geblieben. Wir als Beobachter genießen die Romantik, gleichzeitig ahnend, wie hart das reale Landleben sein muss.

Rumänische Herzlichkeit: 5-Sterne-Unterkunft in Avram Iancu
Es sind 30 Grad und wir sind nach ein paar Stunden im Sattel schon wieder fix und fertig. Als wir durch eine saftgrüne Hügellandschaft fahren, über die die Bauern gerade ihre Kühe zurück ins Dorf treiben, halten wir an, um nach einer Möglichkeit zum Campen zu fragen. Wir sind im kleinen Dorf Avram Iancu angekommen. Georgia, der hier ein Sägewerk und eine Holzwerkstatt betreibt, guckt erst schüchtern übers Tor, als wir vor seinem Haus anhalten und weist uns gleich darauf mit seiner Hand und einem Lächeln den Weg auf sein Gehöft. Er lädt uns herzlich ein, zu bleiben. Wir sind froh und trinken mit ihm auf seiner selbst gebauten Holzschaukelbank am Fischteich entspannt ein Becks und verständigen uns mit Gestiken und dem Bildwörterbuch.

Als wir sein Vertrauen gewonnen haben, zeigt er uns stolz das Gelände und sein großes, frisch renoviertes Wohnhaus mit drei Bädern, das frisch nach Parkett riecht. Es ist neu möbliert, aber unbewohnt; er selbst und seine Frau leben im kleineren Bauernhaus auf der anderen Seite des Firmengeländes. Die beiden Töchter studieren in Abrud und wohnen nicht mehr zuhause. Wir haben nun also das große Haus für uns allein und schlafen bereits in der Dämmerung im Doppelbett glücklich ein.

Am nächsten Morgen bekommen wir noch Besuch von einer Frau aus dem Dorf, die sich ein bisschen mit uns auf Deutsch unterhalten möchte. Der Besuch aus Deutschland hat sich herumgesprochen, nachdem wir am Vorabend im Dorfladen (Magazin) Bier und was zu Essen eingekauft hatten. Viele der Rumänen, die wir treffen, sprechen unsere Sprache. Ihre Vorfahren gehören zu den deutschen Einsiedlern, von denen der größte Teil mit dem Fall der Mauer wieder zurück nach Deutschland auswanderte.

Hundsgebell am Salzsee von Ocna Sibiului

Wir übernachten am 28. Mai auf dem Zeltplatz auf einem Hügel am kleinen Salzsee bei Sibiu (Hermannstadt). Das Gelände sieht von hier oben wie eine mit Biergärten belagerte Baggerlandschaft aus. Wir ziehen die schwere Motorradkluft aus und machen uns unter den Freiluftduschen frisch. Jeder der Biergärten spielt laut die eigene, nervige Musik, obwohl kaum Gäste da sind. Als wir nach ein paar Zeilen aus den mitgenommenen Motorradzeitschriftberichten endlich eingeschlafen sind, werden wir in der Nacht durch das Gebell der obdachlosen Hunde geweckt, das mindestens eine halbe Stunde ununterbrochen über den See hallt. Am nächsten Morgen begrüßen uns andere Reisende aus Kalifornien und Ulm, mit denen wir uns kurz unterhalten.

Endlich: Auszeit vom Fahren im schönen Brasov (Kronstadt)
Kilometerstand 3113 km (Start: 1111 km). Etwa 200 Kilometer vor Bulgarien gönnen wir uns endlich zwei, drei Tage ohne Sachenpacken und Weiterfahren. Auf dem fast leeren Darste Campingplatz in Brașov mieten wir uns am Mittwochabend nach 6 Stunden Fahrt und geschafften 200 Kilometern einschließlich Serpentinen durch die Berge und einer Irrfahrt durch die Stadt für 15 Euro pro Nacht eine Finnhütte. Den nächsten Tag nehmen wir uns Zeit zum Wäschewaschen, für die Motorradwartung (Michas MZ verbraucht zu viel Sprit), zum Bloggen und natürlich für die Stadt. Hier sitzen wir draußen im Straßenrestaurant in der Innenstadt und nutzen wieder mal freien WLAN-Zugang.

Wahlkampf like Loveparade
Als wir in Rumänien sind, steht das Land kurz vor den Kommunalwahlen am 1. Juni. Die Parteien in grün, gelb und orange geben noch mal alles und fahren heiße Geschütze auf: In Brasov fährt ein Techno-LKW mit tanzenden, heißen Mädels auf der offenen Ladefläche vor uns durch die Straßen. In der Altstadt beschallt die Gegenpartei mit Clubmusik aus Riesenboxen den kompletten Marktplatz. Die Sonne scheint und wir gucken amüsiert den alten Leuten in Shirts ihrer Partei zu, die überhaupt nicht zum jungen Sound passen, aber völlig entspannt auf dem Platz zusammengekommen sind. Die ganze Stadt ist in den Farben ihrer Partei unterwegs und alle machen Wahlkampf in den letzten Zügen.

Noch am Anfang: Resümee nach 10 Tagen
Beim Frühstück stellen wir fest, dass sich bei uns Beiden immer noch keine innere Ruhe eingestellt hat. Der Luxusgedanke, dass uns ein ganzes Jahr Auszeit bevorsteht, ist immer noch nicht richtig durchgedrungen. Vielleicht, wenn wir in ein paar Tagen Istanbul erreicht und dort pausiert haben, bevor wir Europa hinter uns lassen?

Immerhin hat sich so langsam eine Art Arbeitsteilung bei allen Dingen eingestellt. Mit den MZ kommen wir auch gut zurecht. Wir telefonieren noch jeden Tag nach Deutschland, um unseren neuen Standpunkt durchzugeben. Das Garmin-GPS haben wir übrigens immer noch nicht (und auch keine Lust mehr auf blöde Ausreden am Telefon). Für gute Fotos und den richtigen Umgang mit der Kamera hatten wir bisher leider kaum Zeit. Den Kocher lassen wir auch meistens noch im Koffer, weil wir abends zu müde/faul zum Essen machen sind. Die Schlafausrüstung bewährt sich bestens. Andere Gegenstände befinden sich natürlich noch im Test.


Mehr Meer: Von Nessebar bis Donaudelta

5. Juli 2009

donauabzweig

Weltkulturerbe Donaudelta

Türkei-Bulgarien: Diesmal geht’s schneller
Ja, Europa hat uns wieder. Der asiatische Teil Istanbuls liegt schon ein paar Stunden hinter uns. Wir steuern bei außergewöhnlich kaltem Sonnenwetter auf die Grenzstelle bei Kirklareli nach Bulgarien zu. Diesmal klappt der Übertritt besser. Diesmal nämlich liegen unsere nationalen MZ-Fahrzeugscheine nicht mehr in der Zulassungsstelle Perleberg. Wir treffen denselben netten, türkischen Zollchef an, bei dem wir vor einem Jahr stundenlang auf E-Mail-Kopien aus dem Perleberger Amt gewartet hatten.

Nach schnellen Stempeln im Pass zeigen wir dem Zöllner heute bei einer Tasse Tee draußen in der Sonne die Route, die wir seit unserer ersten Begegnung zurückgelegt haben. Sein Kollege spitzt ebenfalls die Ohren, denn der fährt auch MZ. Dann winken uns beide wieder durch die Schranke. Diesmal in die andere Richtung…

Bulgarien am Sonnenstrand: Zu viel nackte Haut
Ein ganzes Jahr ist also vergangen. Und am heutigen Tag läuft alles Rückwärts: Grenzübergang, Fahrt durch Burgas, Ankunft am Sonnenstrand bei Nessebar, einchecken im Balkan Hotel. Wie sollen wir uns fühlen? Freud und Leid liegen dicht beieinander.

Hier am Schwarzen Meer in Bulgarien hat gerade die Hauptsaison begonnen. So wie beim letzten Mal. Unzählige halbblasse Urlauber stellen über Speckwülsten ihre knappe „Das-ist-meine-Lieblingsurlaubsgarderobe” zur Schau. Wir starren regelrecht auf soviel nackte Haut und freigelegte Pobacken. Nach so langer Zeit in eher bedeckten Ländern kommt uns das ziemlich freizügig vor. Bei manchen sieht der Grad des Sonnenbrands echt gefährlich aus. Da zieht man schon beim Hinsehen Luft durch die Zähne. Egal, Hauptsache braun sein, bevor man wieder in den TUI-Flieger steigt.

Wir meiden die strenge UV-Strahlung und lassen uns lieber von der Geldtauschermafia bescheißen. Fast! Die wartet überall in Strandnähe in kleinen Containern auf dumme Kunden. Micha schaut zum Glück genauer auf den Tauschbeleg, bevor er unterschreibt. Die Tabelle mit den Umtauschkursen draußen ist mit Absicht missverständlich und Micha muss schon richtig hingucken, um den tatsächlich miesen Wechselkurs auf dem Beleg zu enttarnen. Wir wollen unseren Hundert-Dollar-Schein zurück. Den rückt das plötzlich aggressive Arschloch im Container aber erst wieder raus, als wir die Polizei holen. Wir verabschieden uns mit einem freundlichen Stinkefinger und gehen zur Bank.

Gemischte Gefühle
Jetzt sind wir da, wo andere Urlaub machen, und fühlen uns Fehl am Platz. Asien und Europa – das ist schon ein Unterschied. Am Telefon verkünden wir fröhlich, dass wir schon so nah an zuhause sind. Andererseits fühlen wir uns schlecht. Alles ist so normal, sogar die Verdauung. Wir haben das Schwarze Meer vor Augen, bestes Wetter, Milchshakes von McDonalds und die BILD Zeitung. Aber irgendwas fehlt. Das Abenteuerfeeling. Und niemand mehr stellt die üblichen Fragen beginnend mit „Hello, where are you from?” Wir sind keine kleinen Stars mehr. Hilfe, wir müssen ins Dschungelcamp! Nicht nur des Geldes wegen.

Wir bleiben vier Tage am Sonnenstrand. Versuchen, uns zu akklimatisieren. Wir fahren zum Sonnenuntergang ins alte Nessebar auf die Insel und landen dort in einer Open-Air Talentshow für Kinder. Da sitzen wir nun und gucken auf kleine Mädchen in knallbunten Glitzerkleidchen, die Spagat machen und wie wild umhertanzen. Das müssen wir erstmal verarbeiten.

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Schwarzmeerküste: Am Strand von Albena

Wir fahren weiter nördlich an den Strandort Albena. Auf einen Campingplatz ohne Zelte. Camping heißt hier, einen Bungalow zu mieten. Wir stellen als Einzige unser Zelt in dem feuchtschattigen Waldstückchen neben dem Campingplatzrestaurant auf. Der Rest des DEET-Mittelchens aus Indien kommt sofort bei Ankunft gegen osteuropäische Stechmücken und beißfreudige Bremsen zum Einsatz.

Ab nach Rumänien, ab nach Constanta

Constanta – dieser Name hört sich toll an. Der Ort könnte uns gefallen und ablenken. Eine alte Hafenstadt an der rumänischen Küste. Etwas heruntergekommen, charmant und verrucht. Aber leider ist der Name romantischer, als das, was dahinter steckt. Viel 60er-Jahre-Architektur, hier und da moderne Glasfassaden und ein paar schöne Altbauten. Mehr als „ganz nett” kommt uns beim ersten Eindruck nicht über die Lippen.

Wir wohnen mitten im Zentrum, nicht weit vom Hafen, in einem ehemaligen Bonzenhotel. Hier hängen noch Gardinen aus der Chauchesco-Ära an den Holzfenstern. Und in den hellblauen Kacheln des Badezimmers haben sich schon viele nackte Kommunisten gespiegelt. Auch das Hotelpersonal erinnert uns stark an die DDR. Man kann die Damen regelrecht denken hören: „Meine Arbeit wäre so schön, wenn nur die Gäste nicht wären…” Naja, ganz so schlimm ist es nicht, aber nah dran.

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Constantas Wahrzeichen: Das Casino am Hafen

Draußen in der prallen Sonne ist es ganz schön heiß und schwül, fast wie in Indien. Wir versuchen die Tage in Constanta zu genießen und den letzten Monaten nicht hinterher zu trauern. Wir geben der Stadt eine Chance und gucken uns das uralte römische 700-qm-Bodenmosaik neben dem Archäologiemuseum an, das erst 1959 wieder entdeckt und aus der Erde befreit wurde. Auch ganz nett.

Am späten Nachmittag spazieren wir am Hafen entlang und finden endlich ein Fotomotiv: das alte Casino, das Wahrzeichen der Stadt. Inzwischen ist es geschlossen, aber um das Neobarockgebäude von 1909 schwebt noch eine spannende Aura. Wir können regelrecht sehen, wie alte, schwarze Limousinen vorfahren und reiche Menschen in die große Halle mit den Roulettetischen schreiten.

casino-2 Casino von 1909

Abends sitzen wir mit kalten Wiener Würstchen aus dem Konsum auf den Betten des Hotelzimmers und trauen uns, Pro Sieben zu gucken. Wir planen die nächsten Reiseschritte. Im „Naturparadies Donaudelta” kommen Abenteurer vielleicht auf Ihre Kosten. Morgen früh ist Abfahrt.

Donaudelta: 4500 Quadratkilometer Wasser, Sümpfe und Inseln
Wir fahren über einsame Straßen und Dörfer nach Babadag – etwas südlich vom Donaudelta. Abseits der Hauptrouten sind die Straßenbeläge manchmal sehr alt und von Schlaglöchern zerfressen. Die Getreidefelder in Rumänien sind bereits goldgelb.

In den Dörfern sitzen alte Frauen in bunten Schürzen und Kopftüchern auf Bänken vor hellblau gestrichenen Lattenzäunen. Männer lenken Pferdekarren oder machen Pause im Schatten der Kneipenterasse. Kinder radeln über die Dorfstraße. Den kleinen Ortschaften an der Küste scheint es an nichts zu fehlen: Schule, Polizeistation, Bank, Restaurant und Magazin Mixt. Die Kirchen sind neu restauriert.

Babadag ist ein alter, türkisch besiedelter Ort mit einer Moschee und einer ehemaligen Koranschule. Als wir eintrudeln, bockt Suses Emme und sie hält in einer ruhigen, schattigen Nebenstraße vor einem alten Wohnblock an. Micha wechselt die Zündkerze aus. Das letzte Mal hatte er das in Kathmandu gemacht – elftausend Kilometer entfernt. Suse liegt k.o. von Fahrt und Hitze auf der Parkbank und wartet. Ein alter Mann kommt aus dem Hausaufgang mit einer heißen, gesalzenen Tasse Milch. Die soll Suse wieder munter machen. Leider können wir uns kaum mit dem lieben Herren verständigen: Russisch wird nicht verstanden. Das Rumänische hat als romanische Sprache noch nicht mal Ähnlichkeit damit. Italienisch wäre jetzt hilfreicher.

Zwei Hasen und Pelikane
Wir suchen den Campingplatz „Zwei Hasen”. Der entpuppt sich als ein Waldhäuschen-Hof ohne Campingmöglichkeit. Wir sind müde und es sieht nach einem Gewitterschauer aus. Statt weiter zu suchen, mieten wir eines der hübschen Zimmer für achtzehn Euro pro Nacht. Über die Holzterrasse hoppeln tatsächlich kleine Hasen. Und morgens beim Frühstücken fliegen die Schwalbeneltern über unsere Köpfe und stopfen die weit aufgerissenen Schnäbel ihrer Jungen, die sich ins kleine Nest unterm Terrassendach quetschen. Die müssen bald ausfliegen. Aber bis dahin stecken sie noch ihre Hintern über die Nestkante und kacken nach draußen.

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Mit Dimitri durchs Delta

Von Babadag machen wir Trips ins Donaudelta. Am kleinen Hafen von Mahmudia treffen wir zufällig Dimitri. Er nimmt uns mit auf eine Bootstour durch die Kanäle und über die Seen des Deltas. Dabei sehen wir Pelikane – einzigartig in Europa. Und nicht wenige, schnelle Motorboote. Paddeln ist hier nicht gefragt. Wir konnten leider keinen Paddelbootverleiher finden. Und auch keine offiziellen Stellen zum Zelten.

Gura Portitei: Das Sylt Rumäniens
Wir machen einen Tag später noch einen Ausflug nach Gura Portitei. Angeblich der spektakulärste Ort im Delta – eine Besuchersiedlung auf einer geschützten, schmalen Landzunge zwischen Salz- und Süßwasser, die vom russischen Einsiedlerdorf Jurilovca nur per Boot erreichbar ist.

Als wir dort ankommen, müssen wir feststellen, dass wir auf dem Sylt Rumäniens gelandet sind. Statt in unberührter Natur bewegen wir uns hier in einer modernen Ferienanlage mit etlichen weißblauen Holzhütten, einem teuren Restaurant und einer Strandbar, aus der amerikanischer Mädchenpop schallt. Schon auf dem Parkplatz am Hafen von Jurilovca standen BMW X5, Audi Q7und Co. Nach vier Stunden nehmen wir das nächste Boot zurück – dieser Ausflug hat sich leider nicht gelohnt.

Zurück in Bagadag sind die Straßen überschwemmt mit Schlamm, hier muss es in den letzten Stunden stark gewittert haben. Bagger schieben gerade die Wege zwischen den Häusern frei. Im Dorfzentrum greifen wir noch schnell das kostenlose Wi-Fi ab und kaufen teure Lebensmittel ein. In Rumänien zahlt man dafür mehr als in Deutschland! Dann geht es ab nachhause – zu den zwei Hasen.