Vor den Toren Budapests
25. Mai 2008Grillfleisch & WLAN
Gestern Abend haben wir in einem Vorort von Budapest unser Zelt auf dem Hof eines Restaurants an der Donau aufgeschlagen. Bis hierher war es eine tolle Strecke über Hügel und kleine Dörfer entlang des Flusses. Beim Fahren kriecht Holunder- und Wiesenduft durch den Helm in die Nase (und wenn ich Micha zu dicht auffahre, Zweitakterluft). Im Restaurant feiern sie Hochzeit und im Biergarten spielt eine laute Altrockerband mit einem E-Gitarristen, der sich mit einem Solo nach dem nächsten zur Schau stellt. Wir haben uns mit einem Alster in eine ruhigere Ecke gesetzt und einen Berg Grillfleisch verdrückt. Vorm Schlafengehen hat Suse festgestellt, dass wir ein freies WLAN-Netz haben. Ein geiles Gefühl, im Zelt in Ungarn zu sitzen und zu surfen.
Erste Wartung der MZ
Den nächsten Morgen über nimmt sich Micha die Wartung der Motorräder vor: Ketten spannen und Unterbrecher/Zündung nachstellen. Nach dem Frühstück wollen wir weiter in Richtung Rumänien, dass schon etwas anders als die bisherigen EU-Länder ist. In drei Tagen wollen wir in Bukarest sein. Hier werden wir uns erstmals direkt in der Stadt aufhalten, in der Hoffnung, dass wir bei der DHL-Station endlich unser Garmin-GPS abholen dürfen.


Veröffentlicht von eurasien